13. Februar 2025
Oxyroom

Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) – Definition, Ablauf und Anwendungsgebiete

Lesedauer: 8 min
Inhaltsverzeichnis
Table of Contents

Einleitung

Die hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) ist eine bewährte medizinische Behandlung, die durch das Einatmen von reinem Sauerstoff unter erhöhtem Druck die Heilung verschiedener Erkrankungen unterstützt. Neben der klassischen Anwendung in medizinischen Einrichtungen gibt es moderne Weiterentwicklungen wie den OXYROOM, der für eine breitere Nutzung zugänglich ist. In diesem Artikel erfährst du, wie HBOT funktioniert, welche Anwendungsgebiete es gibt und welche Vorteile die innovative Oxyroom-Technologie bietet.

Was ist die hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT)?

Die hyperbare Sauerstofftherapie ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, bei der Patienten unter erhöhtem Druck Sauerstoff einatmen. Normalerweise wird Sauerstoff über das Hämoglobin der roten Blutkörperchen transportiert. In einer Druckkammer löst sich der Sauerstoff jedoch zusätzlich im Blutplasma, sodass auch schlecht durchblutete Gewebe besser versorgt werden. Dies fördert Heilungsprozesse, reduziert Entzündungen und verbessert die Zellregeneration.

Wie funktioniert die hyperbare Sauerstofftherapie?

Die Therapie erfolgt in speziellen Druckkammern, in denen der Umgebungsdruck auf 1,5 bis 3 Bar erhöht wird.
Dadurch kann mehr Sauerstoff im Blut gelöst werden.

Ablauf der Behandlung:

  1. Vorbereitung: Der Patient nimmt in einer Einzel- oder Mehrpersonenkammer Platz.
  2. Sauerstoffzufuhr: Reiner medizinischer Sauerstoff wird über eine Maske oder Haube eingeatmet.
  3. Druckerhöhung: Innerhalb von 10 bis 15 Minuten steigt der Druck auf den Zielwert.
  4. Druckabsenkung: Der Druck wird langsam gesenkt, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
  5. Nachsorge: Eine kurze Beobachtungsphase schließt die Behandlung ab.

Anwendungsgebiete der HBOT

Die HBOT wird zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt:

Wundheilungsstörungen

Förderung der Heilung bei chronischen Wunden, z. B. beim diabetischen Fußsyndrom

  • Verbesserung der Heilung bei Druckgeschwüren oder Hauttransplantationen

Verbrennungen & Gewebeschäden

  • Beschleunigung der Heilung und Minderung von Narbenbildung

Kohlenmonoxidvergiftung

  • Verdrängung von Kohlenmonoxid aus dem Hämoglobin
  • Schutz vor hypoxischen Hirnschäden

Taucherkrankheit (Dekompressionskrankheit)

  • Beseitigung von Stickstoffblasen im Blutkreislauf

Hörsturz & Tinnitus

  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung im Innenohr
  • Unterstützung der Regeneration der Haarzellen

Neurologische Erkrankungen

  • Unterstützung der Regeneration nach einem Schlaganfall
  • Förderung der kognitiven Erholung nach Hirnverletzungen

Oxyroom: Die Weiterentwicklung der klassischen HBOT

Der Oxyroom basiert auf der HBOT, geht aber darüber hinaus. Während klassische HBOT vor allem in Kliniken angewendet wird, ist der Oxyroom auch für den Alltag nutzbar.

Was macht den Oxyroom besonders?

  • Erhöhter Druck auf 1500 hPa → Optimierte Sauerstoffaufnahme
  • 100 % mehr Sauerstoff (40 % statt 21 %) → Förderung der Zellregeneration
  • 10.000-mal mehr Wasserstoff (0,5 % statt ~0 %) → Entzündungshemmend und antioxidativ
  • 50-mal mehr Kohlendioxid (2 % statt 0,04 %) → Verbesserte Durchblutung


Anwendungsbereiche des Oxyroom

  • Gesundheit & Wohlbefinden → Stressabbau & Immunsystemstärkung
  • Sport & Regeneration → Schnellere Erholung & Leistungssteigerung
  • Longevity & Prävention → Schutz der Zellen & Anti-Aging
  • Beauty & Anti-Aging → Strahlendere Haut & Anti-Falten-Effekt

Wissenschaftliche Hintergründe & Studienlage

Zahlreiche Studien belegen die positiven Effekte der HBOT und des Oxyrooms:

Sauerstoffaufnahme & Zellregeneration

  • Sauerstofftherapie kann die Wundheilung um bis zu 50 % beschleunigen.
  • Entzündungshemmende Effekte fördern die Zellteilung und Geweberegeneration.

Wasserstoff als Antioxidans

  • Molekularer Wasserstoff reduziert oxidativen Stress und schützt die Zellgesundheit.

Kohlendioxid & Durchblutung

  • Erhöhtes CO₂ erweitert die Blutgefäße und verbessert die Sauerstoffverwertung.

Sicherheit & Nebenwirkungen

HBOT und der Oxyroom gelten als sichere Methoden. Mögliche Nebenwirkungen sind:

Druck auf den Ohren → Kann durch Schlucken oder Gähnen ausgeglichen werden.

Wärmeempfinden → Durch die Kompression von Gasen kann es leicht wärmer werden.

Müdigkeit nach der Sitzung → Viele empfinden eine tiefe Entspannung.

Wer sollte vorher einen Arzt konsultieren?

  • Personen mit unbehandeltem Pneumothorax
  • Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wer kann den OXYROOM nutzen?

Jeder, der seine Gesundheit verbessern, regenerieren oder seine Leistungsfähigkeit steigern möchte – keine ärztliche Verordnung nötig.

2. Wie oft sollte ich eine Sitzung machen?

Prävention: 1–2 Mal pro Woche

Gezielte Regeneration: Mehrmals pro Woche

3. Kann der OXYROOM die Haut verbessern?

Ja! Die spezielle Atmosphäre fördert die Kollagenbildung, verbessert die Durchblutung und unterstützt die Hautgesundheit.

4. Gibt es Kontraindikationen?

Personen mit schweren Atemwegserkrankungen oder unbehandeltem Pneumothorax sollten vorher einen Arzt konsultieren.

Fazit

Die hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT) ist eine bewährte Methode zur Förderung von Heilungsprozessen und Zellregeneration. Mit dem Oxyroom steht nun eine weiterentwickelte und alltagstaugliche Version dieser Therapie zur Verfügung, die neben der medizinischen Anwendung auch in den Bereichen Sport, Anti-Aging und Prävention neue Maßstäbe setzt.

Oxyroom – Mehr Energie, schnellere Regeneration, bessere Gesundheit!

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Drago, 52 Jahre

„Nach meiner Chemotherapie im Mund war über Monate einfach keine Bewegung in der Wundheilung und ich hatte kaum noch Energie. Ich habe den Oxyroom fast täglich über einen Zeitraum von zwei Monaten besucht – erst dadurch hat die Wundheilung endlich begonnen. Nach und nach konnte ich die schlimmsten Schmerzpflaster absetzen, die Schmerzen wurden deutlich weniger und meine Lebensenergie kam zurück. Heute besuche ich den Oxyroom immer noch regelmäßig. Ich fühle ich mich wieder fit, kann am Alltag mit meiner Familie teilnehmen und bin einfach nur dankbar und glücklich, meine Lebensenergie so zurückbekommen zu haben.“

Menno, 57 Jahre

„Ich komme regelmäßig aus den Niederlanden nach Mönchengladbach, um den Oxyroom zu nutzen – das sagt eigentlich schon alles. Die Atmosphäre in der Kammer ist besonders angenehm und wirkt auf mein Nervensystem spürbar beruhigend. Ich leide an Polyneuropathie, und schon nach der ersten Sitzung konnte ich deutlich besser schlafen. Die nächtlichen Schmerzen in Beinen und Armen waren spürbar geringer, und ich fühlte mich am nächsten Tag überraschend klar und energiegeladen. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig beeindruckt.Ich komme nun regelmäßig und werde auch in Zukunft häufiger nach Mönchengladbach kommen – in der Hoffnung, dass sich die positiven Effekte weiter vertiefen.“

Ulrich, 59 Jahre

„Nach einer Bestrahlung und einer vorausgegangenen Prostataentnahme habe ich nach einer ergänzenden Methode zur Förderung der Heilung gesucht – und sie im Oxyroom gefunden. Schon nach drei Sitzungen habe ich erste positive Effekte gespürt. Besonders abends habe ich heute spürbar mehr Energie als früher. Körperlich und mental fühle ich mich insgesamt sehr gut – auch wenn sich der extreme Energieschub aus der Anfangszeit mit der Zeit etwas relativiert hat.“

Die Technologie hinter dem Oxyroom eröffnet uns in der Physiotherapie völlig neue Möglichkeiten – vor allem im Bereich Regeneration und Leistungssteigerung. Tag für Tag erleben wir, wie die gezielte Sauerstoffanwendung die Erholungsphasen unserer Patientinnen und Patienten deutlich verkürzt und ihr Wohlbefinden nachhaltig verbessert. Besonders nach Verletzungen oder Operationen sind die Effekte beeindruckend. Wir freuen uns, diese innovative Form der Sauerstoff­anwendungen unseren Patienten anbieten zu können.
Panagiotis Mazaris

Leiter Praxis für Physiotherapie Mazaris & Physiotherapeut

Die Verbindung klassischer Osteopathie mit innovativen Konzepten wie dem Oxyroom eröffnet neue Möglichkeiten. Aus therapeutischer Sicht ist die Wechselwirkung von Druckkammer und manueller Behandlung besonders spannend. Ich finde es interessant zu beobachten, wie sich die Kombination aus Aufenthalt im Oxyroom und osteopathischer Behandlung auf die Regenerationsfähigkeit des Körpers auswirken wird. Erste Erfahrungen zeigen schon jetzt, dass sich die Wirkung beider Ansätze sinnvoll ergänzen lässt.
Guido Mindermann

Osteopath & Leiter Osteowerk in Mönchengladbach

Rita, 62 Jahre

„Ich bin mit Chemoschäden, Fatigue und Polyneuropathie in den Oxyroom gekommen, weil ich mir Besserung erhofft habe. Nach gut 4 Wochen und etwa 20 Sitzungen konnte ich völlig überraschend wieder 7 Stunden mit Tiefschlaf schlafen – nach 10 Jahren Schlafentzug und Schlafstörung. Bei jedem Aufenthalt merke ich, wie ich nach einer Stunde tief entspanne, die wohltuende Luft hilft mir, richtig durchzuatmen, ohne mich anzustrengen. Meine Stimmung ist besser, die Fatigue wird leichter, und ich bin optimistisch, dass ich auch Schwindel und Erschöpfung endgültig besiegen werde.“

Christian, 64 Jahre

„Ich bin in den Oxyroom gekommen, um meine Selbstheilungskräfte zu fördern und meine chronische Polyneuropathie zu lindern. Schon nach der ersten Sitzung habe ich gemerkt, dass mein Schlaf besser wurde und die Erschöpfung weniger wurde. Direkt nach der Sitzung fühle ich mich oft körperlich erschöpft, aber kurze Zeit später tief entspannt und mental deutlich positiver. Meine chronischen Symptome und tiefen Muskelverspannungen lösen sich spürbar und bleiben länger weg.“

Frank, 65 Jahre

„Aus Neugier und technischem Interesse habe ich den Oxyroom ausprobiert. Ab der dritten Sitzung habe ich gemerkt, dass mein Schlaf besser wurde und ich mich körperlich viel leichter gefühlt habe. Nach jeder Sitzung bin ich sehr entspannt und gleichzeitig erfrischt. Heute fühle ich mich deutlich belastbarer, mache wieder lange Spaziergänge und Treppensteigen geht ganz ohne Pause. “

Udo, 52 Jahre

„Ich habe den Oxyroom ausprobiert, weil ich unter Brain Fog, ständiger Müdigkeit und Abgeschlagenheit gelitten habe. Schon nach drei Behandlungen habe ich gemerkt, dass der Brain Fog weniger wird. Nach jeder Sitzung fühle ich mich mental wacher und kann mich viel besser konzentrieren.“

Ulrike, 59 Jahre

„Ich bin in den Oxyroom gekommen, weil ich neugierig war, ob ich meine Gesundheit verbessern kann – vor allem meinen Tinnitus, der mich seit zwei Jahren begleitet. Schon nach der ersten Sitzung habe ich so tief und fest geschlafen wie lange nicht mehr und war am nächsten Morgen super erholt. Mein Schlaf ist besser, mein Tinnitus leiser, meine Haut und Haare sehen gesünder aus, und selbst depressive Phasen sind wie weggeblasen. Nach jeder Sitzung habe ich mehr Energie, fühle mich fröhlicher, ruhiger und ausgeglichener – Hektik und Stress prallen jetzt an mir ab. Ich bin einfach dankbar, dass ich den Oxyroom nutzen darf.“

Friederike, 59 Jahre

„Ich habe mich für den Oxyroom entschieden, um meine Gesundheit zu verbessern und meinen Zellen mehr Sauerstoff zu geben. Nach rund 10 bis 15 Sitzungen habe ich gemerkt, dass ich deutlich besser schlafe, meine Rückenschmerzen nachlassen und ich tief entspannen kann. Anfangs war ich nach den Sitzungen oft müde, heute gehe ich jedes Mal entspannter und ausgeglichener nach Hause. Insgesamt fühle ich mich fitter, vitaler und fröhlicher im Alltag.“